Goodbye Australia, Bula & Ni ca moce Fiji and Aloha Hawaii!

Donnerstag, 09.05.2013

Aloha! :)

So ein Mist! Wir sitzen schon seit einer knappen Stunde an einem neuen Blogeintrag und hatten ihn halbfertig, da hat sich alles gelöscht... :'(

Naja, jedenfalls hat das ja offensichtlich wieder super geklappt mit den regelmäßigen Einträgen. :D

Los geht's mit den letzten Wochen in Australien, die definitiv mit die Besten waren!

Die letzten Tage bei Diana haben wir wie immer sehr genossen, sowie das unglaubliche Gefühl endlich unser Auto verkauft zu haben! :) Wir haben ein bisschen Gartenarbeit gemacht und ihr geholfen, wo wir konnten. Außerdem haben wir das wohl teuerste Paket unseres Lebens nach Hause geschickt: 10 kg p.P. à $123. :D Ansonsten haben wir noch ein paar Ausflüge mit Diana unternommen, wie zb. die Underwater World in Mooloolaba besichtigt und abends haben wir unsere Bahnen in ihrem Pool gezogen. ;)

Am 11.3. ging es dann ziemlich früh mit dem Zug nach Coffs Harbour in New South Wales, zu Dianas Sohn und seiner Familie. Wir hatten eine tolle Zeit mit den Vieren; wir waren am Strand, sind Essen gegangen, über die Wochenmärkte spaziert, haben die lustigen Abende (mit und ohne Freundeskreis) wirklich genossen und waren sogar mit in der Schule und haben mit den Kindern gelesen. Aarons berüchtigtes a) Pancake oder b) Egg & Bacon Muffins - Frühstück war wie immer köstlich! :) Die Kids hatten bereits vor unserer Anreise einen Countdown gestartet, wann die "Germany Girls" endlich anreisen und sich dementsprechend auch sehr auf uns gefreut, wie auch wir uns auf die Zeit mit ihnen gefreut haben. Wir hoffen Aaron, Nicole, Minna und Asha so bald wie möglich wieder zu sehen! 

Samstag, den 16.3. sind wir dann in unsere absolute Traum- und Lieblingsstadt gefahren: SYDNEY! (Die Kulturmetropole Hagen natürlich außen vor gelassen!;) ) Die ersten beiden Abende wurden wir von Kathrin und Ian gerettet, die uns Samstag und Sonntag in ihrem 1,5 Zimmer Apartment aufgenommen haben. Wir waren zusammen im Pub essen, hatten einen leckeren BBQ im Park und waren bei unserem ersten Rugby League Spiel. :) Auch im Nachhinein haben wir uns noch 2 mal mit den beiden in Sydney getroffen. 

Ab Montag waren wir dann im Hostel direkt in Sydney und haben am Tag darauf eine 10 km Wanderung gemacht - super anstrengend, aber auch eine super Aussicht, aufgrund derer es sich wirklich lohnt.

Mittwoch sind wir dann in die Blue Mountains gefahren. Dort oben sind es auch direkt ein paar Grad weniger und die Aussicht ist atemberaubend. Die Berge wirken tatsächlich blau. :) Auch hier haben wir wieder einige Kilometer zu Fuß zurück gelegt und haben es geschafft, aus einem 20minütigen Spaziergang eine 1,5stündige Wanderung zu machen, weil wir die winzige Abzweigung verpasst haben.
Am Donnerstag haben wir unser Hostel gewechselt (der Stadtteil trägt den coolen Namen Wooloomooloo) und sind anschließend zum berühmten Bondi Beach gefahren. Dort war das Wasser leider so kalt, dass wir es keine Minute im Meer ausgehalten haben.

Freitags hatten wir dann quasi eine Privatführung durch die Royal Botanical Gardens von Ollie - und jetzt kommt's: dem Bruder der Nachbarin von Aaron und Nicole. :P So entstehen Connections. ;D Anschließend sind wir mit Ollie und seinem Freund Shaun in China Town Essen gegangen, wo wir dann die uuuuuultra tollen Paddy Markets entdeckt haben, auf denen wir uns mit Souvenirs hätten TOT shoppen können.
 
Am nächsten Tag sind wir über die Harbour Bridge zum Luna Park (eine Art teure Kirmes für kleine Kinder) gelaufen und haben die Fähre zum Circular Quay genommen ("Hauptfährenbahnhof" :D). Von dort aus ging es wieder mit der Fähre zum Manly Beach, an dem wir ein paar schöne sonnige Stunden verbracht haben und Lena mal wieder von einer Seemöwe angekackt wurde. Diesmal war es aber sogar der Kopf und nicht nur Fledermausscheiße auf dem Top wie in Cairns. :\ :D

Abends sind wir mit Ollie und seinen Freunden in mehreren Clubs und Pubs feiern gewesen, u.a. im deutschen Löwenbräu, in dem wir seit langem mal wieder eine leckere Bretzel genossen haben. :P Es war eine echt schöne und lustige Nacht. :)
Sonntag hatten wir die besten Pancakes unseres Lebens im berühtmen Pancakes on the Rocks Lokal - ein MUSS für jeden, der jemals nach Sydney kommt! Danach waren wir auf den "The Rocks Markets" (nebenbei: The Rocks ist der schönste und älteste Stadtteil Sydneys) und haben uns in den Park gelegt.

Den Tag darauf haben wir uns das Hard Rock Cafe in Darling Harbour angeschaut und super günstige Calamari Ringe auf den Fischmärkten gegessen, die wir natürlich auch besichtigt haben. Abends sind wir mit dem Zug nach Fairfield gefahren, wo wir zum BBQ eingeladen waren und unserem nächsten Glücksgriff in die Arme gelaufen sind: Wir haben Familie Males besucht, bestehend aus Dragana und Goran mit Mikaela, Tiana und den beiden Jungs, sowie Nana (Oma) und Drago Males. Drago ist der Bruder des Vaters von Kyras Chef. ;) Obwohl wir sie nicht kannten, wurden wir bereits mit Umarmung und Küsschen herzlich empfangen! Der Abend war köstlich (!) und es war klar, dass wir sie bald wieder sehen würden.

Dienstag waren wir bei Madame Tussauds und haben uns abends mit Ian und Kathrin getroffen. Mittwoch waren wir dummerweise auf den Paddy Markets....... :P Nachmittags sind wir nach Fairfield gefahren um das Angebot von Familie Males anzunehmen, die letzten beiden Tage und Nächte bei ihnen zu verbringen. Abends wurden wir zum super leckeren Italiener in Coogee eingeladen. :)
Am nächsten Tag haben wir mit Dragana und ihrer Schwägerin einen Ausflug zu
einem Wasserfall mit anschließendem Mega-Picknick gemacht. Abends hieß es Tasche packen und noch ein paar Dinge für die weitere Reise organisieren.
Am 29.3. ging unser Flug von Sydney nach Fijiiiiiiii! Nach 3,5 Stunden Flugzeit sind wir sicher in Nadi (ausgesprochen wird es Nändi ;) ) gelandet und mussten noch eine halbe Ewigkeit auf den Shuttle Service warten. Wir hatten ein Familienzimmer für 5 Personen mit eigenem Bad für uns alleine und haben immer noch weniger bezahlt als in den Hostels in Australien! :D Dort haben wir aber nur die Nacht als Übergang verbracht, denn für den nächsten Tag waren wir im wunderschönen Mango Bay Resort eingebucht. Als wir nachmittags und nach einer langen Tortur mit viel Gepäck in unserer Hütte ankamen, staunten wir nicht schlecht. Ein Paradies mal nur für uns alleine und keine 15m Luftlinie vom Strand entfernt.
Wir haben die 8 Tage dort einfach nur genossen! Direkt am ersten Abend lernten wir Lisa und Patrick, ein (natürlich) deutsches super nettes Pärchen kennen, mit dem wir unsere ganze Zeit verbracht haben. Unsere Hauptaktivitäten waren am Strand oder Pool liegen, braun werden, schnorcheln und beachen. Zudem haben wir einen kurzen Ausflug nach Pacific Habrour mit Lisa und Patrick gemacht, um ein paar Snacks einzukaufen. 
Im Mango Bay Resort haben wir viel von der Kultur der Fijianer mitbekommen. Wir haben an einer Kava - Zeremonie teilgenommen (schmeckt wie aufgeweichte Erde, soll aber nach einigen Bechern aufheiternd und belebend wirken, sowie schmerzlindernd), beim traditionellen Kochen mitgemacht, gelernt, wie man eine Kokosnuss öffnet, isst und Schmuck daraus anfertigt und hatten meist ein unterhaltendes Abendprogramm. Die Manager, die uns unheimlich aus der Klemme geholfen haben (da die "Reiseagentur" mit der wir von Sydney aus für die zweite Woche unser Inselhopping gebucht hatten es nicht auf die Reihe bekommen hat uns einzubuchen) sind unglaublich herzlich und hilfsbereit und man kann das Resort einfach nur weiter empfehlen. Sie werden uns auf jeden Fall wieder sehen. ;)

Montag, den 8.4., ging dann endlich das Inselhopping los, nachdem wir noch eine Nacht vorher in Nadi verbringen mussten, damit der Transport zum Hafen möglich war.
Obwohl man uns immer wieder gesagt hatte, dass es auf den kleinen Inseln am Schönsten ist, sind wir relativ erwartungslos zum Schiff aufgebrochen. Das große Schiff fährt jeden Tag einmal vom Hafen bis zur obersten Insel und hält dabei an allen Resorts (die sich auf kleinen Inseln befinden) die zur Route gehören. Bei der ersten Insel angekommen, waren wir sehr überrascht, als das Schiff ein paar hundert Meter entfernt anhielt und sich ein kleines Bötchen auf den Weg machte, um seine Gäste zum Resort zu fahren. Als wir dann 3,5 Stunden später in der Nähe unseres ersten Resorts ankamen, wurden wir ebenfalls von einem kleinen Motorboot abgeholt, welches uns zur Insel fuhr, auf der wir unsere erste Nacht verbrachten. Dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass wir nur begrenzt Strom haben, das hieß, der Genreator war jeweils für ein paar Stunden morgens und abends angeschaltet.
Schon beim Briefing lernten wir Jana kennen - noch wussten wir nicht, dass wir die nächsten Tage zusammen reisen würden. Wir teilten uns zu dritt ein Achterzimmer, welches in Ordnung, aber nicht herausragend war (insbesondere das Bad, da es keine durchgezogene Wand gab :P) und alles in allem waren in dieser Nacht 12 Personen im Resort. Der Strand war zwar sehr sehr schön, jedoch war für uns schnell klar, dass wir am nächten Tag Insel und Unterkunft wechseln würden (dies konnten wir nämlich selbst entscheiden, da wir durch den in Sydney erworbenen Bula - Pass zwischen mehreren entscheiden durften). 
Am nächsten Tag ging es dann zur nächsten Insel, von wo aus wir einen Schnorcheltrip zur "Blue Lagoon" gemacht haben. Glasklares Wasser und tausende von bunten Fischen machten den Ausflug sehr besonders. Abends hat ein Mitarbeiter des Resorts jeden einzelnen Gast dazu verpflichtet (weigern gab's nicht - Fijianer kennen nämlich kein Schamgefühl!), bei "Reise nach Jerusalem" und anderen total witzigen Spielen mitzumachen. ;D
 
Den Tag darauf nahmen wir mit Jana an einem Cave - Trip teil. Wir wurden mit dem Motorboot zu einer Höhle gebracht, die sich im Meer befindet und dementsprechend im Wasser ist. Es war eiskalt, aber ein tolles Erlebnis in den Höhlen zu schwimmen und durch Löcher zu tauchen, um in den nächsten Teil der Höhle zu gelangen. 
Zurück im Resort hatte Lena für Kyra einen Kuchen organisiert, der ihr mit einem Ständchen der ganzen Truppe überreicht wurde. Kurz darauf ging es dann auch schon zum dritten Resort, wo wir den Rest des Tages am Pool und mit beachen verbracht haben. Abends gab es auch dort nochmal einen Kuchen für Kyra. ;D
Im Korovou Eco Tour Resort sind wir 2 Tage geblieben, weil es uns sehr gut gefallen hat. Kyra durfte noch eine Fußmassage genießen, die sie zum Geburtstag bekommen hatte. ;) Gewechselt haben wir wieder am Samstag zum bekannten Manta Ray Resort - was wirklich das Schönste von allen war. Vor allem was das Essen betraf. Hier verbrachten wir nochmals 2 Tage und dann war unser Inselhopping Sonntag Abend auch schon vorbei.

Nach einer leicht gefährlichen Fahrt im Mini-Van in die Hauptstadt Suva kamen wir um 0.30 Uhr bei unserem Couchsurfing Host an. Uns wurde relativ schnell klar, was uns hier erwartete... Dass es SO kommt, hätten wir jedoch nicht gedacht. :D Dominique ist 69 und hat mehrere Frauen/ Freundinnen (oder wie man es auch nennen mag), die auf der halben Welt verteilt leben und 2 Mädchen lebten bei ihm - JA Mädchen, sie sind 18 und 20 Jahre alt. Zudem war er Nudist. Uns zuliebe hat er sich doch ab und an mal ein Handtuch umgebunden oder einen Bademantel angezogen. Ausgehalten haben wir es dort nur die letzten 5 Tage, weil wir ihn wirklich selten gesehen haben, da er der Leiter der USP Uni ist, und er an sich ein recht netter Mensch ist. Viel unternommen haben wir
mit ihm jedoch nicht, wir waren nur 2 Mal im Kino (was sogar kostenlos war :) ).
Ansonsten waren wir öfters in der Stadt, haben ein weiteres Paket aufgegeben :D und für Dominique gekocht. Die letzten Tage waren relativ langwierig, da es in Suva einfach kaum etwas zu tun gibt. Dafür kostet der Bus, der etwa 20 Minuten in die Stadt braucht, nur 0,70 FJ$, was etwas weniger als 0,35€ sind.

Freitag Morgen haben wir um 9.30 Uhr den Reisebus Richtung Nadi Flughafen genommen und kamen nach etwa 4,5 Stunden Fahrt sicher dort an. Da Kyra nach der Übernachtung im Smugglers (Hostel) vor unserem Inselhopping intelligenterweise ihren MP3 Player dort vergessen hatte, durfte Lena 3 Stunden (insgesamt waren es somit knapp 7) mit dem Gepäck am Flughafen warten. Um 20:50 Uhr ging der Flug ins Paradies mit einstündigem Zwischenstopp in Samoa.

Um 7.10 Uhr in Honolulu gelandet, waren wir das erste Mal so richtig planlos. Also einen Plan hatten wir eigentlich schon, das Problem war nur das fehlende Internet, wodurch wir nicht mit unserem zukünfitgen Couchsurfing Host Matt kommunizieren konnten. (Zur Erklärung: CouchSurfing ist ein kommerzielles, aber kostenloses, internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen.  Danke Wikipedia! ;D)
Nachdem wir unser Geld gewechselt und einige Zeit am Flughafen herum geirrt sind, haben wir Hilfe von einem hawaiianischen Pärchen bekommen, deren Internet wir nutzen durften. Danach haben sie uns zum nächsten Starbucks gebracht, wodurch wir konstantes Internet hatten und wurden von den Beiden noch mit Kaffee und Kuchen versorgt, was uns doch etwas unangenehm war... :D
Bei Starbucks verbrachten wir dann etwa 5 Stunden, in denen wir mit Matt in E-Mail Kontakt standen, bis er uns um viertel vor 3 abholte. 
Gott was waren wir froh einen normalen, zivilisierten Menschen zu treffen, der es uns so spontan möglich machte, bei sich zu übernachten, da wir vorher nicht auf sein Angebot reagierten, da wir noch auf eine weitere Zusage warteten.

Matt und sein Mitbewohner Davis sind 28 Jahre alt und arbeiten bei der Navy. Sie wohnen in einem ruhigen, wohlhabenden Stadtviertel mit Wasserfall im Garten. :) :D
Wir verstanden uns auf Anhieb mit den Beiden und waren heilfroh, als wir die schönen Räumlichkeiten vorfanden. Wir waren nachmittags nur noch einkaufen und haben dann für die 2 gekocht. So versuchen wir uns für Unterkunft und Essen zu revanchieren, da wir überhaupt nichts bezahlen müssen (wir haben es wirklich versucht!). Zwischendurch machen wir Matts Wäsche, räumen auf und fegen durchs Haus. Für uns das Mindeste was wir tun können. ;)

Samstag waren wir mit Matt am Strand und Sonntag haben wir 2 Waikiki erkundet. Montag waren wir in der naheliegenden Shoppingmall und haben abends Brandy, eine Freundin von Matt, kennen gelernt. Von da an haben wir JEDEN Tag etwas mit ihr unternommen. 
Sie hat einen unglaublich aufregenden Job und hat zur Zeit 3 Monate frei, was unser pures Glück ist. Durch Brandy haben wir mittlerweile die ganze Insel gesehen und Dinge unternommen, die wir normalerweise definitiv nicht gemacht hätten, bzw. nicht hätten machen können.

Also nun zu den letzten 2 (so traurig es ist) BESTEN Wochen unserer Reise:
Dienstag (23.04.13) wurden wir morgens von Brandy abgeholt und sind nach Pearl Harbor gefahren, um uns die USS Arizona Memorial anzugucken. Dort standen wir quasi auf der gesunkenen Arizona und haben in einem 30minütigen Film genauer erfahren, wie sich die Tragödie damals zugezogen hatte. Es war wirklich hochinteressant und erstaunlich zu sehen, dass noch heute Öl aus der Arizona läuft - das Schiff weint und trauert noch, so sagt man.

Mittwoch wurden wir mal wieder etwas sportlich: Es ging zum Diamond Heads - einem toten Vulkan. Wir sind etwa eine halbe Stunde zum Krater hoch gelaufen und hatten einen tollen Ausblick! Insgesamt eine Stunde für beide Wege haben wir gebraucht, die normalerweise mit 2-2,5 Stunden ausgeschrieben sind. :P Da wir schneller fertig waren als erwartet, sind wir zu den Manoa Falls gefahren, die eigentlich noch schneller zu erreichen sein sollten. Kurz bevor wir jedoch den Wasserfall erreichten, fing es dermaßen  an zu regnen, dass wir bis auf die Unterwäsche nass waren und der Rückweg durch den Matsch und rutschige Stellen bedeutend schwerer fiel.

Donnerstag hatten wir unseren langersehnten Finde-so-viele-Lost-Drehorte-wie-möglich Tag. :D Los ging es auf der Kualoa Ranch, wo wir von Brandy zu einer einstündigen Fahrt durch die Filmszenen (50 erste Dates, Jurassic Park, Godzilla, Lost, Magnum, Pearl Harbor, uvm.) eingeladen wurden. So standen wir beispielsweise auf der Straße wo Adam Sandler versucht Drew Barrymore mit Pinguinen auf sich aufmerksam zu machen, da diese ihr Gedächtnis verloren hat. Danach fuhren wir auf eigene Faust zum Banyan Tree, von dem es mit den ganzen Lostschauspielern ein Foto gibt und wo auch ein paar Szenen gedreht wurden. Weiter fuhren wir Richtung North Shore und halb um die Insel zum "Dorf der Anderen". Alle Lost-Liebhaber wissen wovon wir reden. ;) Man kann es sich vielleicht nicht vorstellen, aber wir fanden es echt aufregend. Abends waren wir dann zu acht mit Matt und seinen Freunden sehr sehr lecker Sushi essen.
Um das Ganze etwas abzukürzen: Freitag waren wir mit Brandy in Waikiki und Boogie boarden (googelt selber :P), Samstag mit Brandy SHOPPEN im NEX (Shoppingcenter für Navy- und Army- Mitarbeiter), denn dort ist alles bedeutend günstiger und steuerfrei. :) Nachmittags ging es mit Matt zu einem weiteren Drehort Losts - ein wunderschöner Tempel -, abends zu unserem ersten Baseballspiel und anschließend "feiern". "Feiern" weil wir im etwas anderen Amerika noch keinen Alkohol trinken (erst ab 21) und nur in Clubs ab 18 (wovon es ungefähr 3 gibt :D) dürfen. Sonntag waren wir mit Matt und einem Kollegen am Hanauma Bay tauchen. Ar***kalt aber mal wieder ein super Erlebnis!
Montag - Treppen des Todes - sind wir mit Brandy zum Koko Heads - ebenfalls ein ausgestorbener Vulkan -  gefahren und sind 1048 extrem steile Stufen nach oben gestiegen, wo ungefähr eine so hoch war wie 3 normale. Mit einigen Pausen sind wir nach 36 bzw. 50 Minuten oben angekommen und konnten einen traumhaften Ausblick über fast ganz Oahu genießen. Danach fingen wir an unseren Blog zu schreiben und sitzen - wie ihr seht - noch heute dran. Dieser verdammte Freizeitstress!!!
Dienstag waren wir nochmal Boogie boarden und haben nachmittags nach Flügen zur Big Island geschaut. Abends waren wir mit Matt und Brandy im Schwarzlicht Indoor minigolfen und haben danach endlich unsere Flüge gebucht, deeennn Mittwoch Morgen ging um 8.20 Uhr Flug nach Kona - mit Brandy natürlich. :)
Dort haben wir unser schniekes Mietauto abgeholt, das uns Brandys Boss gesponsort hat. :P Und sowieso mussten wir für die Flüge nur 35$ zahlen, da Brandy über die Jahre genug Flugmeilen gesammelt hat, durch die sie insgesamt 5 Flüge umsonst bekommen konnte und der letzte wurde geteilt. ;)
Um 12 Uhr in Hilo - unserem eigentlichen Ziel - angekommen, sind wir ein wenig durch das Städtchen geschlendert (die Big Island erinnerte uns etwas an Fijis Festland), haben uns einen Wasserfall angeguckt und ein paar Shoppingcenter besucht. 
Abends haben wir unseren Couchsurfing Host Kip und seinen Mitbewohner Tommy kennen gelernt und waren anschließend gemeinsam beim Mexikaner essen.
Donnerstag war DER TAG! Wir haben uns einen Black Sand Beach am nördlichen Teil der Insel angeschaut, der wirklich sehr heiß war, am südlichen Teil erfolglos nach Schildkröten gesucht und am späten Nachmittag ging es zum größten Abenteuer, das wir JE hatten!
Zuerst ging es zum legalen Teil des Volcano National Parks: hier konnten wir uns ein paar aktive Vulkane anschauen, den heißen Dampf aus der Erde treten sehen und fühlen und haben uns nach Einbruch der Dunkelheit den glühenden Krater Mauna Loas angeschaut.
Um 21.30 Uhr brachen wir dann zum illegalen Teil des Abenteuers auf. Die Möglichkeiten wären gewesen: 7 Meilen legal oder 2 Meilen illegal. Natürlich haben wir uns für die 2 Meilen, die sich aber durch den umständlichen bergigen Weg als 4 Meilen herausstellten, entschieden. Die gesamte Lavafläche ist ein Katastrophengebiet und befindet sich auf einem Privatgrundstück. Nach etwa 2-2,5 Stunden kamen wir endlich an der glühenden Lava an, nachdem wir unsere TODESÄNGSTE (und das Traurige ist, dass ihr es uns nicht glauben werdet, aber so war es wirklich, wir haben uns nie zuvor in einer so gefährlichen Situation befunden, obwohl uns hinterher gesagt wurde, dass es ganz normal ist, dass die Schuhe anfangen zu SCHMELZEN!) überwunden haben. Wir haben die Lava unter unseren Füßen in den Rissen der versteinerten Lava fließen und an anderen Stellen ins Wasser laufen sehen.
Also, vorstellen, was wir gesehen und erlebt haben, kann sich keiner!
Es war das Geilste, Aufregendste und Hammermäßigste was wir JEMALS gemacht haben. Noch nie haben wir so viel Adrenalin gespürt, geschweige denn das Gesetz gebrochen, was wir allerdings erst am nächsten Tag erfuhren. Um etwa 4 Uhr nachts waren wir dann wieder zurück.
Am nächsten Tag sind wir zum Mauna Kea Vulkan, dem größten Berg der Erde gefahren, da er von dem Meeresgrund aus gewachsen ist. Dort konnten wir aber aufgrund des fehlenden Geländewagens nicht höher als bis zum Visitor Center fahren. Immerhin waren wir aber über den Wolken und es hat sich auf frische 10°C abgekühlt.
Anschließend wollten wir uns die Landschaft, auf der wir am Abend zuvor im Dunkeln stundenlang gelaufen waren und keinen blassen Schimmer hatten, wie sie aussehen möge, nochmals im Hellen anschauen. Unfassbar und entgegen aller Erwartungen, wir waren echt begeistert. Es ist auch nicht wirklich zu beschreiben, das muss man gesehen haben oder auf Bildern zu sehen bekommen... ;)
Um 21 Uhr ging unser Flug zurück nach Oahu und wir sind nur noch tot ins Bett gefallen.
Samstag Mittag waren wir zu acht in Iron Man 3 - super Film und auch sehr gut zu verstehen -, danach sind wir ein wenig mit Matt und Davis durchs größte Shopping Center Hawaiis geschlendert, haben gegessen und sind abends mit Brandy und Matt feiern gegangen. Diesmal war es auch wirklich feiern. :P
Den Tag darauf waren wir so kaputt, dass nur chillen, Filme gucken und kochen angesagt war. 

Montag war auch nicht allzu spektakulär, waren mit Brandy ein Kleid für die Hochzeit ihrer Freundin aussuchen, sind ein bisschen herum gefahren, haben später gekocht und einen Film geschaut.
Gestern wollten wir uns dann mal am Surfen versuchen, es ist jedoch nur beim Versuch geblieben. :D Das Paddeln fällt nach einiger Zeit wirklich schwer und es ist nicht einfach die Welle im richtigen Moment zu erwischen und es innerhalb weniger Stunden zu lernen.
Sooo und heute wollten wir ursprünglich mit Brandy Jetski fahren (davon haben ihre Eltern nämlich auch 2 in der Garage stehen :D), jedoch musste sie spontan arbeiten und so haben wir die Möglichkeit genutzt, diesen endlosen und echt aufwändigen Blog zu vollenden. ;)
Wenn alles gut läuft, werden wir später aber mit dem Mitbewohner des Freundes von Matt, mit dem wir auch tauchen waren, in einem kleinen Flugzeug über die Inseln fliegen. Und zwar nur für den Preis eines Abendessens. :D Wir freuen uns schon sehr. :)
Wie ihr seht, hatten wir in der letzten Zeit verdammt viel Glück und sind sehr sehr froh, dass wir hier gelandet sind und Matt und Brandy kennen gelernt haben. 
Ein paar kleine Details und Infos behalten wir noch für uns, bis wir wieder da sind...... ;)
Wir melden uns bald wieder........ ;D
Kyra ♥ Lena
P.S.: 16 Tage nur noch..... :'(    :)     ;)
P.P.S.: Entschuldigt bitte die fehlenden Absätze, aber die Seite will einfach nicht so wie wir. Lena hat es jetzt bestimmt 5 mal wieder neu formatiert und es verändert sich nichts...

Endlich mal wieder einige Bilder ;)

Freitag, 08.03.2013

Unser Kälbchen Honey, das uns (zumindest laut Pat) jeweils zu einem Drittel gehört. In der Weihnachtsbäckerei... :) Auswirkungen des Brands im Cruiser, bei dem Kyra ihr Handy verlor... :'( ;D Erst mal nur rupfen.... Und dann hat Lena sich auch ran getraut... :D Die Anfänge des Cattle Yards.... ...einhaken der Baumstämme... ...damit sie ins Loch herab gelassen werden können... ...und so sieht es aus... ...wenn es fertig ist... Die Rampe zum Aufladen der Rinder. Freude nach getaner Arbeit ;)Die zweitgiftigste Schlange Australiens - auf Pats Grundstück... :D So sieht ein richtiges Gewitter aus. :) Verandaprojekt vorher.... Verandaprojekt nachher! Auch das Schweißen haben wir gelernt. :)  Eine der hundert Verletzungen - ein Loch in Lenas Bein... :D Cattle Work Brandmarken Ohrmarke verpassen Der abenteuerlichste Ausritt über 5 Stunden! Schuppen für's Touristencenter Ausflug zu den Blackwater Tablelands - eiskaltes Wasser :) Sonnenuntergang beim Fischen Bad vor der Zerstörung... ...Bad während der Zerstörung... ...Bad beim Neuaufbau. Kennste Flut? UNMENGEN an Wasser!! Die Ausmaße vom Helikopter aus. Unser Baumhaus im traumhaften Secrets on the Lake! ;)  Der Luxus-Frühstückskorb, den es beim besten Geschenk der Welt gab. :) :) Die Grillmeister ;)Das BBQ Abendessen. Kanu fahren am Nachmittag :) Ein bisschen Weihnachtsfeeling am Strand... :D Ohne Worte.... :D Weihnachten im und am Pool :) Wenigstens ETWAS gesundes - ein Früchteweihnachtsbaum :) Schneemannkekse von Nicole, damit wir Deutschen wenigstens ein bisschen Heimat haben :) Das Festmahl: Ein australisches Weihnachtsbuffet mit 4 Sorten kaltem Fleisch So sieht ein wunderschöner australischer Weihnachtsbaum aus: kitschig und überfüllt, aber jeder durfte hinein hängen, was er wollte :D Lena mit Minna und Asha - einfach nur süß die 2 :) Lenas kleiner Spiderman-Koala :) 

Da sind wir schon wieder.....

Donnerstag, 07.03.2013

... mit erfreulichen Neuigkeiten! :)

WIR HABEN UNSER AUTO VERKAUFT!!! :) :) :) 

Die ganze Mühe hat sich nun doch endlich gelohnt, aber der Reihe nach:

Dienstag war ein herausragender Tag.... nicht! Los ging es morgens damit, dass wir vergessen hatten, die Mautgebühr (angefallen auf dem Hinweg zur Gold Coast) innerhalb der Frist von 3 Tagen zu bezahlen. Als Kyra dort anrief, teilte ihr der nette Herr am anderen Ende der Leitung mit, dass aus den ursprünglichen $5 nun $12 geworden sind - somit war die Strafe höher als die eigentliche Gebühr. Als nächstes hätten wir unser Auto schon eine ganze Stunde eher abholen können, doch Ken hat dem Mechaniker leider die falsche Telefonnummer gegeben, woraufhin dieser uns nicht erreichen konnte. Was ja an sich nicht weiter schlimm gewesen wäre, jedoch wollten wir nicht allzu spät wieder bei Diana ankommen. Am Telefon teilte Paul, der Mechaniker, Ken bereits mit, dass die Reparaturkosten für die Roadworthy die $400 Grenze doch überschritten haben und wir nochmals $435 zahlen durften.. Um 14.30 Uhr endlich das aufgepeppelte Auto samt RWC abgeholt, haben wir uns auf den Weg Richtung Sunshine Coast gemacht. Nach etwa 20 Minuten stellten wir dann hocherfreut fest, dass Lena die Mehrfachsteckdose bei Gail & Ken vergessen und Kyra noch ihren Wohnungsschlüssel hatte. Also haben wir die nächste Ausfahrt genommen und sind durch den Stadtverkehr EINE ganze Stunde (!!) zurück gefahren. Um 16 Uhr haben wir dann den zweiten Versuch gestartet und uns erneut auf den Weg gemacht. Diesmal wollten wir die Mautstraße umgehen - was laut Ken sehr einfach und auch kein Umweg sein sollte. Jedoch stellte es sich etwas komplizierter heraus, aber wir haben es im Endeffekt natürlich geschafft (auch wenn es bestimmt etwas länger gedauert hat). ;) 

Der Sinn der Umfahrung war aber eigentlich nur, dass wir... und jetzt kommts.... : Nina Dördtrechter mit ihrem Freund in Brisbane getroffen haben!!!! :) :D Naja getroffen stimmt nicht ganz, wir sind an ihnen vorbei gefahren und Lena hat sie die Straße entlang laufen sehen und gedacht, dass sie Nina doch sehr ähnlich sehe. Als sie auf ihren Namen tatsächlich reagierte, sind wir sofort links ran gefahren und haben uns ein wenig mit den Beiden unterhalten. Hammer! So klein ist AUSTRALIEN, oder?! Zur Erklärung: Nina war in der 11. und 12. Klasse in unserer Stufe.

Um etwa 19.20 Uhr bei Diana angekommen - diese war noch unterwegs - freuten wir uns sehr auf unsere Dusche und eine warme Mahlzeit, doch keine 10 Minuten später war der Strom WEG! Und auf Bonvenon bedeutet kein Strom = kein Wasser, da sie ein autonomes Wassersystem hat, das an die Stromversorgung gekoppelt ist. Also saßen wir mit Taschenlampe am Ende des Tisches und auf uns gerichtet in der Dunkelheit und haben Haferflocken und Cornflakes gegessen. :D War echt super! Wir konnten nur froh sein, dass wir uns hier so gut auskennen, sonst wäre das Suchen der Taschenlampe oder des "Essens" bedeutend schwieriger ausgefallen.

Gott sei Dank mussten wir nur etwa 75 Minuten ohne Strom auskommen und kurz darauf war auch Diana wieder da. Ein weiterer enttäuschender Fakt war bis dato, dass sich der Interessent namens Oscar, der sich Montag Morgen telefonisch gemeldet hatte, den ganzen Tag nichts von sich hat hören lassen (wie eigentlich vereinbart) und wir somit davon ausgehen mussten, den Einzigen Interessenten schon gleich wieder verloren zu haben. :( :D Aber um etwa 21.30 Uhr erreichte uns dann die erlösende E-Mail und wir erfuhren, dass Oscar weder eine eigene E-Mail Adresse (gibt's das heutzutage überhaupt noch? :D) noch eine funktionierende Simkarte hatte.

Der Rest des Abends war dadurch wieder um Einiges angenehmer, da wir für den nächsten Tag eine Verabredung mit ihm hatten.

Mittwoch Morgen sind wir kurz mit Diana zum RDA (Reiten für Behinderte) gefahren, um einen Zaun zu reparieren und haben uns dann mit Marius und Marie an den Eumundi Markets getroffen. Endlich mal ein erfolgreicher Einkauf. :) Mittags wurden wir von Diana wieder zu Hause raus gelassen, haben unseren Papierkram bezüglich des Autos vorbereitet und dieses ausgeräumt und um viertel vor 2 sind wir zum vereinbarten Treffpunkt, dem Australia Zoo, gefahren. 

Oscar und seine Freundin Caroline haben wir sehr schnell gefunden und uns war relativ schnell klar, dass sie noch weniger Ahnung von Autos und deren Verkauf hatten, als wir am Anfang.... Gut für uns. :P

Wir mussten ihnen das Auto mehr oder weniger zeigen und erklären, haben den Beiden im Motorraum gezeigt, was alles erneuert wurde und eine Probefahrt angeboten. Das Ziel der Fahrt war der nächstliegende Bankautomat, der aber nicht den gewünschten Betrag auszahlte. Kurz nebenbei: so etwas Unvorbereitetes haben wir noch nie gesehen!

Oscar musste dann erst noch das Geld von seiner schwedischen Kreditkarte mit Kyras Handy von dem einen Konto auf das Andere transferieren und in der zweiten Bank hat es dann nach Ewigkeiten (!) endlich funktioniert. Dort gab man ihm noch den Tipp, doch besser prüfen zu lassen, ob das Auto gestohlen sei oder nicht. :D In der Zwischenzeit war Diana da um uns abzuholen und konnte Lena glücklicherweise beim Ausfüllen der ganzen Papiere helfen. Um 16.20 Uhr war dann endlich ALLES abgeschlossen und wir waren mit unserem Geld und überragenden Glücksgefühlen wieder auf dem Weg nach Hause. :) Letztendlich haben wir $150 mehr bekommen, als wir anfangs für das Auto bezahlt haben, aber wir haben ja auch $705 Reparaturkosten (+ RWC & Co.) bezahlen müssen. Natürlich haben die Beiden gefragt, ob was am Kaufpreis zu machen sei, aber das hat Lena gekonnt abgeblockt und erklärt und eine weitere Nachfrage kam von ihnen dann auch nicht mehr. 

Der Rest des Tages war zwar sehr unspektakulär aber wir waren einfach nur erleichtert, froh und euphorisch! :D

Seit dem letzten Eintrag sind erst 2 Tage vergangen, dennoch dachten wir es wäre einen Eintrag wert und da wir so viele "Daumendrücker" wegen des Autoverkaufs hatten, wollten wir offiziell von dem erfolgreichen Tag berichten.

 

Liebe Grüße von den 2 glücklichsten Menschen aus dem verregneten Mapleton - aber Regen ist ja nur nasser Sonnenschein... ;)

♥♥♥

Wundervolle Reise, tolle Erlebnisse und das war erst der Anfang! :)

Montag, 04.03.2013

Hallo Fangemeinde! (Kleiner Spaß am Rande :P) :D

 

Tja, diesmal wissen wir leider gar nicht wie wir die lange Zeit ohne Blogeintrag entschuldigen können. Natürlich hatten wir vor allem durch die Reiserei viel um die Ohren, aber man hätte durchaus schon mal anfangen können... Schande über unsere Häupter! 

Vorab, uns geht es trotz des momentan sehr nervigen Dauerregens hervorragend! Aber machen wir ert mal da weiter, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben ;) :

In der Zeit bei Diana waren wir noch mit Caro & Lars im Outlet in Brisbane, haben das Haus ein wenig auf Vordermann gebracht und dann war auch schon wieder Silvester. Wir waren mit Diana in Mooloolaba am Strand und haben bei etwa 25°C ins neue Jahr gefeiert. Mit unseren Klappstühlen und dem Klapptisch war es richtig gemütlich und eine ganz andere Art von Silvester für uns. Die letzten 3 Tage mit Diana haben wir in vollen Zügen genossen, denn danach ging es für einen weiteren Monaten zurück zur heißgeliebten Arbeit,

Das erste Wochenende haben wir das große Projekt "Cattle Yard" ENDLICH beendet. Auf alle Fälle konnten wir stolz darauf sein, was wir zu dritt geschafft haben. Das nächste Projekt war dann ein Badezimmer im Dorf, das wir zu renovieren hatten. Wir haben immer abwechselnd einen Tag gearbeitet und insgesamt haben wir etwa 9 Tage dafür gebraucht. Es mussten die gesamten Wände rausgerissen, der Boden abgekratzt und alles neu installiert werden. Das witzige an der Sache war, dass Margaret - die Besitzerin - sogar eine deutsche Badewanne besorgt hatte. :P

Zwischendurch waren wir bei Pats Eltern um Zäune zu reparieren, da Pat seine etwa 27 Rinder bei seinem Vater auf die Paddocks stellen wollte. Um seine Rinder zu transportieren, mussten wir sie vorab zusammen treiben, mustern, brandmarken und ihnen Ohrmarken verpassen. Das Kastrieren war aufgrund der enormen Hitze nicht möglich, da es die Kälber vermutlich umgebracht hätte. Schon ein kleiner Funke der Brandmarkzeichen hat das Gras unter dem Ständer sofort in Flammen versetzt.

Ein weiteres Projekt war der Aufbau eines Schuppens, was für uns mittlerweile relativ unspektakulär war, bis auf dass wir nur einen Teil des 2-Teilers gekauft haben und daher etwas unter Zeitdruck geraten sind. :D Wir mussten den Grund betonieren und nur noch den Schuppen zusammen setzen und aufbauen. 

Nach der langen Zeit der Dürre ereilte uns dann Ende Januar das genaue Gegenteil: Wir waren von beiden Seiten aus überflutet. Wir haben es am ersten Tag des Zyklons noch rechtzeitig nach Emerald zum EInkaufen geschafft, sodass wir Gott sei Dank doch genug zu essen hatten für die nächsten Tage. Denn morgens fanden wir einen Zettel am Kühlschrank vor, dass die Anzahl von Muffins, Toast usw. pro Tag und pro Person auf ein Limit beschränkt wurde -  was uns doch sehr verwunderte. Also blieb uns bei dem Wetter für die nächsten 4 Tage nichts weiter als unsere Laptops, backen, Karten spielen und langweilen! Wie ihr wisst, war in dem Dorf ja nichts weiter los und die Straßen waren mittlerweile in beide Richtungen gesperrt. Auf dem Weg nach Rocky wurde sogar ein Teil einer betonierten Brücke weggespült, sodass nicht nur noch die Flut ein HIndernis war. Die Unmengen an Wasser kann man sich absolut nicht vorstellen, wenn man sie nicht selbst gesehen hat! Der Dawson Fluss auf dem Weg nach Rockhampton war ca. 2m über der Brücke. Bilder folgen, damit ihr zumindest eine UNGEFÄHRE Vorstellung davon habt.

Durch die ganzen Auswirkungen der Flut durften wir einen weiteren Helikopterflug genießen, der diesmal 30 Minuten dauerte. Da die meisten Paddocks überflutet waren, hatten die Leute Angst um ihre Rinder. Denn diese wurden teilweise weggespült, sind ertrunken oder hatten auf ihren "Inseln" bald keinen Platz mehr. Daher wollte Pat auch bei seinen Rindern nach dem Rechten sehen und hat - wie viele andere - einen Helikopter geordert. Es war unglaublich, in jeder Hinsicht: Wir haben noch nie so viel Land unter Wasser gesehen, Traktoren die auf den Feldern standen waren bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt, Scheunen mehr oder weniger weggespült und Schlamm ÜBERALL! Aber natürlich haben wir den Flug und den Ausblick wieder sehr genossen. :)

Da wir aufgrund der gesperrten Straßen immer noch nirgendwo hinfahren konnten, haben wir mit Renovierungsarbeiten bei einer sehr liebenswürdigen älteren Dame im Dorf angefangen. Sie hatte Oppossums im Dach, die ihr Löcher in die Decke gefressen haben und weiße Ameisen, die ihr das Holz hinter den Wänden komplett ausgefressen haben. Kyra hat den kompletten Garten auf Vordermann gebracht, während Pat und Lena die Arbeiten im Hause erledigt haben. Dazu gehörte noch der Bau einer Schranktür, Wände und Decke streichen und Eisenwände ans Verandadach anbringen.

Des Weiteren haben wir einen Toilettenabfluss erneuert und am letzten Arbeitstag Zäune repariert bzw. eher begutachtet, die von der Flut demoliert wurden. Daraus hat Pat dann eine "Schlammschlacht" gemacht, da wir zu dritt auf den schlammigen und überfluteten Feldern mit seinem Quad gefahren sind und er sein Bestes gegeben hat uns wie Schweine aussehen zu lassen. Erfolgreich. ;D

Zwischendurch waren wir noch 2 Mal mit ihm und einem Freund fischen, sogar nachts, was echt Spaß gemacht hat.

Letztendlich haben wir wirklich gut verdient, trotz dass wir den "versprochenen" Betrag nicht erhalten haben, da es sich dabei nur um ein "Missverständnis" handelte.... Die Arbeit war wie bereits erwähnt sehr abwechslungsreich, jedoch wären wir sicherlich schon eher dort verschwunden, wenn sich die Sache wegen des Geldes vorher aufgeklärt hätte. Wir hatten teilweise sehr mit Pats Art zu kämpfen und generell war er nicht einfach. Er mochte Lena auch mehr als er sie hätte mögen sollen, was irgendwann sehr belästigend und nervig wurde. 

Und dann begann das große ABENTEUER! Am 3.Februar sind wir mit dem Ziel Cairns Richtung Norden gestartet. Die erste Nacht haben wir in Townsville an einer Tankstelle im Auto verbracht, äußerst unbequem und warm für Lena - aber kostenlos und das ist das Wichtigste für Kyra. :D 

Am 4. Februar hatten wir das erste Frühstück vom Campingkocher: Rührei mit Speck und Toast. Wir sind unterwegs einfach in den nächsten Park gefahren und haben uns sehr stilvoll mit unseren Campingstühlen + Zubehör ausgebreitet. :D Dann sind wir über die Atherton Tablelands weiter nach Cairns gefahren, wo wir am frühen Abend am Campingplatz angekommen sind. 

Nachdem wir unser 1,5-Mann-Zelt aufgebaut haben, sind wir in die Stadt gefahren und haben Cairns erkundet. Nach einer wunderbar SCHRECKLICHEN Nacht mit offenem Fliegengitter und einigen Viechern haben wir uns dazu entschlossen ein größeres Zelt zu kaufen, in das auch etwas Luft hinein kommt. Und um das Ganze zu perfektionieren, haben wir uns noch eine Luftmatratze gegönnt. :D

Da es in Cairns und auch sonst überall nur so von nervigen Deutschen wimmelt - wirklich unglaublich ätzend! - haben wir uns mit einem deutschen Pärchen angefreundet.

Ein paar Ausflugsziele waren Port Douglas, ein schönes, kleines und vor allem ruhiges Städtchen, sowie Cape Tribulation, wo Regenwald und das Great Barrier Reef direkt aufeinander stoßen. Einfach traumhaft schön. :)

2 Nächte waren wir zudem noch feiern, für Mädels wirklich ein einfaches Spiel. Nach nicht mal 5 Minuten hatte man schon den ersten Drink vor sich stehen und der zweite lies auch nicht lange auf sich warten. Jedoch waren die Kerle zum Großteil nicht wirklich attraktiv und am zweiten Abend mussten wir tatsächlich regelrecht "fliehen", weil sie sich des "Nein, danke!" (und das war noch nett ausgedrückt ;) ) nicht angenommen haben.

Am vorletzten Tag in Cairns (insgesamt waren wir knappe 6 Tage dort) kam das erste richtig große Highlight unserer Reise: Tauchen und Schnorcheln am Great Barrier Reef! Einfach der Wahnsinn, ein T R A U M ! Jedoch war das Wetter als wir aufgestanden sind alles andere als tauchtauglich, da es nicht zu wenig geregnet hat. Doch kaum waren wir eine Weile mit dem Boot unterwegs, wurde auch das Wetter genial. Wir hatten einen etwa 20-minüten Tauchgang und waren 2 Mal seehr lange schnorcheln, man kann sich wirklich gar nicht vorstellen, was für Kreaturen man sieht. Die Profi-Taucher haben uns eine Seegurke in die Hand gedrückt, einen Seestern gegeben, und beim Tauchen hatten wir auf dem Meeresgrund eine für uns undefinierbare Kreatur in den Händen. 

Sonntags ging es dann mit einem Zwischenstopp in Mission Beach - der leider aufgrund der tödlichen Quallen und des Wetters sehr unspektakulär war - weiter nach Townsville. Eigentlich hatten wir geplant nur etwa einen Tag dort zu verbringen. Wir hatten einen kostenlosen Truck-Stop gefunden, wo wir Gottseidank unser Zelt aufschlagen konnten. Unser Abendessen bestand aus Braktkartoffeln und Fischstäbchen - natürlich vom Campingkocher - was uns leider etwa 2 Stunden Zeit gekostet hat. :D Am nächsten Morgen sind wir zur Billabong Sanctuary gefahren, weil Lena unbedingt Krokodile sehen wollte (wahnsinnige Tiere!), wo wir dann wieder mal 2 Deutsche, Flo & Marius, kennen gelernt haben (und zufällig haben sie die Nacht auch auf dem Truckstop verbracht). Mit den beiden haben wir dann den Rest des Tages verbracht, sind hoch zum Castle Hill gefahren, von wo aus man einen unbeschreiblichen Blick über ganz Townsville bis hin nach Magnetic Island hat, und haben abends zusammen Hamburger gemacht. Dienstag Morgen sind wir zu sechst (es war noch ein befreundetes Pärchen von Marius & Flo dabei) mit unserer Luxus-Limousine mit der Fähre nach Magnetic gefahren. Wir haben uns ein paar Strände angeschaut, waren "baden" (aufgrund der sogenannten "Stinger" und "Sting Rails" waren die Badebereiche leider sehr eingegrenzt und man konnte grade mal bis zum Bauch ins Wasser) und haben eine etwa 2-stündige scheiß anstrengende Wanderung (wie Kyra es nennen möchte) bei etwa 40°C - gefühlten 50°C - mit nur 600 ml Wasser hoch auf einen Berg gemacht. Der Ausblick war die Anstrengung durchaus wert und wir konnten tolle Panorama Bilder aufnehmen. Abends waren wir Pizza essen und am nächsten Morgen ging es dann weiter Richung Airlie Beach, von wo aus unsere vorab fürs Wochenende gebuchte Whitsundays-Segel-Tour startete. Untergekommen sind wir wieder mal mit unserem heißgeliebten Zelt bei Regen auf einer Wiese die zum Hostel gehörte. Die Tage in Airlie waren leider durchweg regnerisch und die Hauptstraße eine einzige Baustelle, aber ansonsten ein doch ganz nettes Städtchen. :D Wir haben einen Ausflug zu den Wasserfällen gemacht, die bei dem Regen natürlich nur halb so schön waren und sind ein bisschen die Promenade entlang flaniert.

Freitag Mittag haben wir dann auf unserem Boot eingecheckt und los ging es auf hohe See. Nach ein paar Briefings ging es mit gelben Regenjacken an Deck und nach wenigen Minuten waren wir vom Regen klitschnass. Aber das Segeln hat Spaß gemacht. :D Danach konnten wir schnorcheln, was noch schöner war als das Schnorcheln in Cairns, da wir viel mehr Fische gesehen haben und sogar einen riiiiieeeeesigen knallblauen Fisch - Elvis - der schon seit Jahren immer zur gleichen Stelle kommt, streicheln und füttern. Wir konnten vor Begeisterung kaum unseren Atem halten und haben uns wie im Traum gefühlt. Abends haben wir alle zusammen an Deck gesessen und uns unterhalten, wir waren 18 Leute + 3 Crew (28 hätten aufs Boot gepasst) und etwa 10 verschiedene Nationen. Samstag hat es leider die meiste Zeit geregnet, aber für die Zeit am Whitehaven Beach nachmittags hatten wir wie bestellt Sonne! :) Ein traumhafter Strand, mit dem feinsten Sand der Welt und glasklares Wasser. Leider mussten wir immer sogenannte "Stingersuits" (Taucheranzüge) tragen, um etwas geschützter vor den giftigen Quallen zu sein, die nicht ganz so bequem waren. Das Schnorcheln am Morgen war enttäuschend, da das Wasser durch den Regen sehr aufgewühlt und dreckig war und man kaum etwas erkennen konnte. Nach Whitehaven Beach sind wir zu der Stelle gefahren, wo wir übernachtet haben. Das halbe Boot hat nach dem Essen an Deck gepokert und der Rest hat sich unterhalten und getrunken. Sonntag sind wir nur noch zurück zum Hafen gesegelt und ein weiterer toller Ausflug war leider zu Ende.

Die Crew war wirklich großartig und das leckere Essen wurde täglich frisch zubereitet. Die Betten waren relativ klein (zumindest für Kyra, Lena hatte schon mehr Platz :) ) und da das Frischwasser begrenzt war, sollte jeder seine Dusche unter einer Minute halten und auch kein Shampoo benutzen, was für Lena natürlich eine leichte Qual war, aber wir haben es beide überlebt. ;)

Mittags waren wir noch mit Jan und Daniel vom Boot (Deutsch und Koreanisch) essen, haben in einer Art Internetcafe den Verkauf unseres Autos vorbereitet und sind weiter nach Sarina bei Mackay gefahren, wo wir eine weitere regnerische und fürchterliche Nacht in unserem Auto verbringen mussten. Am nächsten Morgen sind wir direkt weiter gefahren und haben unterwegs an einer Tankstelle gefrühstückt, wobei wir 2 Straßenarbeiter kennen gelernt haben. Im Gespräch hat uns der Jüngere, Terry, dann gefragt wo wir schlafen würden und uns sein Sofa für die folgende Nacht angeboten. Das Angebot haben wir dankend angenommen, da wir beide keine Lust mehr auf eine weitere Nacht im Auto hatten und um das Zelt aufzubauen war es ja sowieso zu nass. 

Wir sind weiter bis nach Rockhampton gefahren, wo wir uns nachmittags noch ein letztes Mal mit Pat verabredet hatten, da wir noch etwas Geld zu kriegen hatten. Übernachtet haben wir dann wie bereits erwähnt bei Terry und am nächsten Tag ging es weiter nach Bundaberg. 

In "Bundy" angekommen, haben wir nach vernünfitgen Hostels gesucht und sind letztendlich doch wieder auf einem Campingplatz gelandet, da die Hostels widerwärtig waren und das Wetter das Campen endlich wieder zuließ. Am nächsten Tag sind wir zur Rum-Destillerie gefahren, haben an einer Führung mit anschließender Rumprobe -teilgenommen und waren sehr begeistert. Für den Abend hatten wir das "Schildkröten-Schlüpfen" am Mon Repos Strand gebucht. Wir konnten den Baby Schildkröten beim Schlüpfen zusehen, bzw. dabei, wie sie aus dem Sand gekrabbelt sind und haben ihnen dann mit den Rangern geholfen, den Weg zum Meer zu finden, den sie natürlich auch ohne menschliche Hilfe gefunden hätten. ;) Dadurch sind sie uns aber sogar über die Füße gekrabbelt. :) Soooooo süß!!!

Am 21.2. ging es mit einem kurzen Stopp in Hervey Bay weiter nach Rainbow Beach, von welchem Ort aus unsere Fraser Island Tour startete. In Rainbow Beach ist wirklich der Hund begraben und unser Hostel war auch eher suboptimal. Donnerstags hatten wir das Briefing für die Tour und Freitag Morgen um 7.45 Uhr mussten wir fertig sein. 

Wir bestanden aus 4 Gruppen à 8 Leute, die sich ein "Allradantrieb-Auto" teilten. :D Wir hatten einen professionellen Fahrer dabei, der zudem natürlich noch Ahnung von Fraser hatte. Wir durften abwechselnd am Strand, durchs Wasser und durch die Sanddünen im Inland fahren. Zuerst waren wir am Lake McKenzie - glasklares Wasser und wunderschön, so wie eigentlich alles auf Fraser -, dann am Eli Creek, wo wir uns von der Strömung den Bach herunter treiben lassen konnten und danach haben wir uns noch das bekannteste Schiffswrack Frasers angeschaut. Als nächstes sind wir ins Camp gefahren und haben unsere Zelte belegt. Dann waren wir am Strand und haben uns dann ums Essen gekümmert. Später haben wir Marshmallows vom Lagerfeuer gegessen, getrunken und zusammen gesessen und sind mit einer Gitarre zum Strand gelaufen. Samstag sind wir zu den Indian Heads gefahren, von wo aus man eine tolle Aussicht über beide Seiten von Fraser Island hat, danach zu den Champagne Pools und hatten Lunch am Cathedral Beach, wo wir wieder trocknen konnten, da wir ab den Indian Heads nur Regen hatten und klitschnass waren. Da Brad (unser Leader) mit uns schon am Vortag das Programm für Samstag erledigt hatte, sind wir zum Allem Lake gefahren, wo es von Schildkröten nur so gewimmelt hat. WIr konnten dort schwimmen gehen und Lena wurde sogar von einer Schildkröte in den Rücken gezwickt. :P Nach dem Stopp am Lookout auf die massiven Dünen sind wir wieder ins Camp gefahren und haben uns frisch gemacht und wurden diesmal von den Jungs bekocht. Ansonsten war der Abend ziemlich ähnlich zum Vorherigen. Am letzten Morgen sind wir nur noch zum Wallaby Lake gefahren bzw. 35 Minuten vom Strand aus ins Inland gelaufen, was aufgrund der Sandstrecken teilweise sehr sehr anstrengend war. Dafür war der See aber wunderbar erfrischend. Auf dem Rückweg sind wir natürlich wieder nass geworden, da es erneut angefangen hat zu regnen. Die Allgemeinheit hat dann beschlossen nicht noch auf der Insel Mittag zu essen, sondern zurück zu fahren. Am Hostel angekommen,wurden die Autos ausgeräumt, oberflächlich gesäubert und alles weitere aufgeräumt.

Für uns ging es dann weiter zu Diana, wo wir eigentlich nur einen Stopp für einen Tag einlegen wollten, aus dem dann aber doch knappe 5 Tage wurden. :D Diana hatte zur Zeit 2 neue Wwoofer - ein deutsches Pärchen, was sonst :D - Marie und Marius, mit denen wir uns auf Anhieb super verstanden haben. Wir wollten unser Auto auf Vordermann bringen, ein sogenanntes Sicherheitszertifikat besorgen, das wir für den Verkauf des Autos benötigen und hatten echt Glück, dass Marius Industrie-Mechaniker ist. Er hat uns bei vielen Sachen helfen können und einige Kleinigkeiten repariert, jedoch musste trotzdem ein neuer Kühler her und leider noch einige andere Sachen wie neue Bremsscheiben, eine Blinkerlinse und auch die Motoraufhängung musste erneuert werden. Auch wenn es sich jetzt nach einem totalen Verlust anhört, hat sich der Autokauf von der Kostenersparnis bezüglich der Unterkünfte auf jeden Fall mehr als gelohnt. Um den neuen Kühler eingebaut zu kriegen - da beim alten Kühler ein poröses Stück abgebrochen ist, als Marius diesen eigentlich reparieren wollte (hierzu muss man sagen: Gottseidank! Wäre es uns unterwegs kaputt gegangen, wäre die gesamte Kühlerflüssigkeit ausgelaufen, der Motor somit überhitzt und wir hätten einen TOTALschaden gehabt.- Danke Marius! ;) ) mussten wir sogar von Diana aus abgeschleppt werden (Danke Marie! :) ), weil der Wagen dadurch nicht mehr fahrbar war. 'But it all becomes part of the adventure' (O-Ton Diana). :)

Durch den Regen konnten wir nicht viel machen und haben daher das Ausflugsziel Byron Bay gestrichen. Wir haben uns die Zeit mit Karten Spielen, Kelly Pool, Kniffel, Backen, Kochen und einmaligem Unkraut Jäten im größten Beet überhaupt vertrieben. Nicht einmal das Schwimmen im Pool hat das Wetter zugelassen... :( 

Nachdem das Auto soweit wieder lief, sind wir Freitag Vormittag zu Gasteltern von Ambras Freundin an der Gold Coast gefahren. Gail und Ken haben uns sofort herzlich aufgenommen und ihre freien Stunden mit uns verbracht. Samstag haben wir mit den Beiden einen Ausflug zur Grenze zwischen Queensland und New South Wales gemacht, sind durch mehrere Städtchen gefahren, haben uns ein paar Strände angeguckt - wenn der Regen mal für ein paar Minuten nachließ - und gesehen, wie wenig Sand durch den massiven Regen noch zu finden ist. Gestern hat Ken uns nach Surfers Paradise gebracht, wo wir auf eine vernünftige Shoppingtour gehofft haben, die jedoch leider eher ernüchternd ausfiel. Abends haben wir dann bereits mit dem Blogeintrag angefangen und sitzen heute, Montag Abend, immer noch dran. :D Mittlerweile bestimmt schon 5-6 Stunden.

Heute haben wir unser Auto nochmals zum Mechaniker - einem Freund von Ken - gebracht, weil wir die Vermutung hatten, dass uns der Mechaniker in Nambour etwas ausbeuten wollte. Tatsächlich waren einige bemängelte Autoteile gar nicht erneuerungsbedürftig, jedoch waren die Bremsen sowie alles weitere oben erwähnte (bis auf den Kühler) nicht mehr in Ordnung und somit lassen wir es bis morgen Mittag erneuern.

Wir werden hier wirklich verwöhnt, Pancakes und Rührei zum Frühstück, super leckeres Abendessen, Gingerbread Cake (ähnlich dem dt. Lebkuchen) für zwischendurch und sogar einen Tim Tam's Kuchen haben wir gestern Abend gemacht. Die Beiden haben kein Problem damit uns ihre Wohnung zu überlassen, wenn sie unterwegs sind; wir haben sogar einen eigenen Schlüssel bekommen und sind jederzeit wieder herzlich willkommen. Ken ist sehr engagiert uns mit dem Autoverkauf zu helfen und tut was er kann. Danke Ambra, du hattest Recht - die 2 sind wirklich großartig!

Jaaaa, das war so das Neueste bis heute, gleich gibt es Roastbeef mit gebackenen Kartoffeln und Gemüse und als Nachtisch von Lena gemachtes Mango Sorbet. :)

Morgen fahren wir dann wieder zu Diana und hoffen, dass wir auf dem Weg einem Interessenten unser Auto verkaufen können. Wir werden uns schnellstmöglich wieder melden, damit die Pausen und Texte nicht wieder so lang werden. ;)

Bis gaaanz bald,

♥ Lena & Kyra ♥

Viel zu tun...!

Mittwoch, 26.12.2012

Hallöchen :)

Erst mal SORRY, dass wir so lange nichts von uns haben hören lassen (2 Monate schon!!). Die Zeit rast einfach davon und wir merken es kaum - erst wenn wir wieder darauf angesprochen werden, dass der letzte Blog ja schon uralt sei.. ;)

Wir hoffen, dass ihr alle wunderschöne Weihnachten hattet und noch habt und der Weihnachtsmann euch reich beschenkt hat. ;)

Uns geht es wirklich sehr, sehr gut. Wir erleben so unglaublich viel, dass wir gar nicht wissen, womit wir anfangen sollen.

Mittlerweile sind wir wieder bei Diana seit dem 22.12. und unser australisches Weihnachten ist schon vorbei, dazu aber später mehr......

Nun zur Arbeit und Zeit bei Pat: Wir haben seit dem letzten Eintrag einige Highlights erlebt. Da wäre zum Beispiel der Brand in seinem Cruiser. Pat hat geschweißt und der Wind hat die Funken ins Auto geblasen, sodass ein Brand auf dem Beifahrersitz entstanden ist, den wir erst nach etwa 5 Minuten bemerkt haben, als er schon blaue, ca. 40 cm hohe Flammen schlug. Er war zwar relativ schnell gelöscht, doch leider sind der Beifahrersitz samt aller Gurte, sowie Kyras Handy und ihre Kamerahülle dabei drauf gegangen (die Kamera hat nur leichte Verbrennungen davon getragen und konnte nach einiger Reanimationsmaßnahmen wieder in Betrieb genommen werden :D). Zu Kyras Glück im Unglück ist genau zu dem Zeitpunkt (!) Pats alter Handyvertrag ausgelaufen und er konnte sich ein neues iPhone 4s holen. Daraufhin hat er Kyra sein "altes" iPhone 4 geschenkt, eine neue Kamerahülle gekauft und die Sache war nur noch halb so schlimm, da die alten Sim-Karten glücklicherweise gerettet werden konnten. 

Ein weiteres "Highlight" war das KILLEN von Pats Hühnchen. Insgesamt waren es 18, nachdem zwei schon vorher gestorben sind ;D, die wir an insgesamt 3 Tagen getötet haben. Beim ersten mal waren es nur 3 zum warm werden, dann kamen 6 weitere und zum Schluss 9, von denen Lena 6 getötet hat. Am Anfang war das Rupfen äußerst ekelig für uns, doch nach einiger Zeit hat man den Geruch ausgeblendet, sich daran gewöhnt und beim letzten Mal gab es sogar Gummihandschuhe. :D Aber die Hühnchen schmecken wirklich gut. ;)

Die zwei größten Highlights waren der 5 Stunden Ausritt mit Janine und ihrer Tochter, bei denen wir 3 mal zementiert haben, sowie der etwa 10-minütige Helikopterflug beim zweiten Rinder Mustern mit Graham. Der Ausritt war wirklich großartig, wir haben zwischendurch einen Stopp eingelegt, am Bach ein Feuer gemacht und Tee gekocht und später sind wir ohne Sattel durch's Wasser geritten - einfach traumhaft!! :) Der Helikopterflug war Adrenalin pur (vor allem für Lena, da Pat zum Piloten meinte, er sollte ihr ordentlich Angst einjagen, was aber nur mehr Spaß für sie bedeutete), den wir nur Pat zu verdanken hatten. Bilder und Videos reichen wir selbstverständlich nach. ;)

An Arbeit haben wir mittlerweile so Einiges erledigt: Betonieren und eine Veranda bei Paul, dem Polizisten, erstellen, einige Renovierungsarbeiten bei den Aborigines, mehrfaches betonieren, die Rinde von Bäumen entfernen und die Baumstämme anschließend zusammen tragen (die Stämme können bis zu 70kg wiegen) - die letzten 3 Sachen waren bis jetzt die härtesten Jobs! - Badezimmer renovieren, Zäune reparieren, mustern und vieles mehr.

Unser letztes und aktuelles Projekt war das Cattle Yard bauen. Ein Cattle Yard ist ein Rindergehege, in dem Rinder gemustert (separiert), kastriert, enthornt und gebrandmarkt werden und anschließend eventuell verkauft und dementsprechend auf einen Truck geladen werden. (siehe Postkarte :P) Dies ist bis jetzt unsere honorierendste Arbeit, da man am Ende des Tages genau sieht, was man getan hat und den Fortschritt des Projekts erkennen kann.... Aber dennoch harte Arbeit. ;)

Alles in allem gefällt uns die Zeit bei Pat echt gut, wir lernen sehr viele nette Leute kennen und wir könnten keine abwechslungsreichere Arbeit bekommen. Über kleinere und größere Dispute können wir mittlerweile auch schneller hinweg sehen - wir mussten uns auf jeden Fall ein dickeres Fell anlegen. ;)

Jetzt zu der bisherigen Zeit bei Diana: Samstag Abend sind unsere Familien mit der größten Überraschung überhaupt um die Ecke gekommen. Eigentlich lagen wir schon im Bett, aber dann sollten wir unbedingt nochmal aufstehen mit dem Laptop zu Diana gehen und mit unseren Familien skypen. Kyras Eltern und ihre Schwester waren bei Lenas Eltern zu Hause und wir 2 waren total überrascht und hatten etwas Angst, was jetzt kommen möge. Dann hat Diana den Umschlag geholt, den unsere Familien schon einige Wochen zuvor nach Australien gesendet haben. Darin waren viele Karten, Briefe und Grüße von unseren Familien, Freunden und Lieben. :) Die größte Überraschung war aber ein Umschlag von "Secrets on the Lake" (es ist viel zu schwer zu beschreiben, daher schaut es euch schnell selbst an, aber es ist TRAUMHAFT!!!! http://www.secretsonthelake.com.au/ ), der einen Gutschein für eine Übernachtung in einem der Baumhäuser (Wait-a-while) beinhaltete. Dazu gehörte ein Champagner-Frühstück und ein BBQ-Korb. Als wir diesen Ort das erste Mal gesehen haben, ist es zu unserem ersten richtigen Traum geworden, den wir je hatten, dort eine Nacht verbringen zu dürfen und jenachdem wie viel Geld wir letztendlich verdient hätten, hätten wir uns hinterher wahrscheinlich selbst eine Nacht gegönnt. Ihr hättet uns auf jeden Fall kein schöneres Geschenk machen können, DANKE nochmal!! :*

Wir haben den Abend mit Carolin und Lars - Carolin ist eine von Dianas Wwoofer-Lieblingen und für 5 Wochen mit ihrem Verlobten in Australien und zur Zeit auch hier bei Diana, sowie Dianas Sohn mit seiner Familie - auf der Veranda unseres Baumhauses verbracht und viel Spaß gehabt. Am nächsten Tag sind wir für unsere Weihnachtseinkäufe nach Maroochydore ins Riesen-Kaufhaus gefahren und danach zum Strand, für die berühmten Nikolausmützen-Fotos. :P 

Und gestern war dann auch schon Weihnachten. Hier hat man den richtigen Weihnachtstag ja am 25.12. und die Bescherung beginnt kurz nachdem die Kinder wach geworden sind und alle geweckt haben. D.h. für uns begann der Tag gestern schon um halb 6 und die Kinder, bzw. ihre Eltern, waren schon gnädig! :D Wir sind aber schon eher aufgestanden, um die Bescherung in Deutschland per Skype mitzukriegen. Jana hat die Geschenke, die Lena noch in Deutschland vorbereitet hatte, zu Lenas Familie gebracht und um die Geschenke, die Kyra im Internet vorbereitet hatte, hat sich Loui gekümmert. Vielen Dank an euch beide! :) Dann mussten wir irgendwann eine Pause einlegen, da wir mit unserer Bescherung in Australien angefangen haben. Jamilla, die Tochter von Aaron, Dianas Sohn, (sie und ihr Bruder Asha sind sooo süß!) hat den Weihnachtsengel gespielt und fleißig die Geschenke verteilt. Um etwa 9 Uhr gab es Frühstück, danach sind wir alle (und wir sind insgesamt 9 Leute) in den Pool gesprungen und um 1 Uhr gab es "Dinner". Das Dinner bestand aus Garnelen vom BBQ, Hühnchen, Truthahn, 2 verschiedenen Sorten Schwein und Salat. Davon haben wir (leider :D) etwas länger gezehrt... Der Rest des Tages ist bei einem sehr sehr amüsanten Abendessen genauso schön ausgeklungen, wie er begonnen hat. ;) Wir hatten also ein tolles andersartiges Weihnachten und verstehen uns mit allen hier wirklich gut. Dianas Sohn und seine Frau Nicole sind super nett und wir haben schon alle in unser Herz geschlossen.

Heute waren wir dann mit allen auf den Eumundi Markets und danach haben wir, außer ein paar Arbeitsbilder mit Diana angucken, nichts weiter gemacht. Jetzt gibt es gleich Sandwiches, da es bei uns ja schon 19.45 Uhr ist. Morgen fahren wir mit Lars und Caro ins Outlet nach Brisbane und hoffen auf eine gute Shoppingausbeute. :)

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass all eure Vorsätze in Erfüllung gehen!

Bis bald,

Kyra und Lena

♥♥♥

 

P.S.: Wir wollten euch noch wissen lassen, dass uns JEDER Blogeintrag mehrere Stunden Zeit kostet und ihr deshalb hoffentlich Verständnis habt, dass es bei der vielen Arbeit, die wir zu erledigen haben und der daher knappen Zeit nicht wirklich öfter möglich ist. Vielleicht gibt es nochmal einen Eintrag, bevor wir Diana am 3.1. wieder verlassen. ;)

Hier mal ein paar Bilder! ;)

Samstag, 10.11.2012

Ein kleiner Einblick in unsere Aktivitäten:

Der HinflugUnser letzter Tag auf Bonvenon Nur für Nik ;) Unser Flussbett-Projekt :) Känguruhs in freier Natur Sehr (!) harte Arbeit! Cattle mustering Streichen der neuen Fenster Brandmarken der Kälber PS Δ 3 Insgesamt haben wir 1700 kg Zement getragen :D Die betonierte Fläche Badezimmer vorher Badezimmer nachher Case fahren :) Case fahren die Zweite :) Fischen in Yeppoon am menschenleeren (!!!) Strand Unser 40m langer Graben

Unser neuer Job!

Samstag, 27.10.2012

G' Day Mates!

Wir wollten mal wieder was von uns hören lassen - aus unserem momentanen Zuhause. ;)

Kurzer Überblick über die letzten Tage bei Diana: Donnerstag hatten wir unseren freien Tag und waren mit ihr fischen, aber eher mit der Einstellung, nichts zu fangen. :D Abends haben wir dann ein zweites Mal die unübertrefflichen australischen Burger gegessen. Freitag haben wir unser trockenes Flussbett komplett fertig gestellt und dann hieß es waschen, einkaufen und Koffer packen. Während Diana das 3-Gänge-BBQ vorbereitet hat, haben wir uns an ihr Abschiedsgeschenk gesetzt. Zum Abschluss haben wir eine Runde Kelly Pool mit ihr gespielt und sind dann ins Bett, um für die lange Fahrt am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein. 

Samstag sind wir um 8.40 Uhr nach Duaringa losgefahren und nach seeehr heißen 9 Stunden hier angekommen. Es hat ziemlich lange gedauert, bis wir das Grundstück gefunden haben, wodurch bestimmt eine halbe Stunde verloren gegangen ist. Duaringa ist nämlich ein 300-Einwohner-Städtchen, mit einem Polizisten, einem Ambulanzauto, einer kleinen Post, bei dem sich jeder Einwohner seine Post selbst abholen muss, einem Pub, einer überteuerten Tankstelle, einem Motel und einem Hotel, was die Suche nicht grade erleichtert hat. :D Aber nach einigem Durchfragen und Herumfahren haben wir es dann endlich gefunden.

Es war schon eine sehr starke Umgewöhnung von Bonvenon zu unserer neuen Unterkunft. Wir sind auf einem für Australien sehr typischen Farmer-Grundstück gelandet. Aufräumen und Ordnung gehören auf jeden Fall nicht zu den obersten Prioritäten. ;D 

Die kleine Familie besteht aus Pat, eigentlich Patrick, Kaitlyn und ihrem fast 4 Monate altem Sohn Hunter. Pat wird 39, Kaitlyn ist 23 und die beiden sind seit einem knappen halben Jahr verheiratet. Hunter ist wirklich sehr süß und total ruhig, wobei er auch ungefähr die Hälfte des Tages schläft. :D Pat und Kaitlyn sind ein eingespieltes und super sympathisches Team, die uns schon einige Male gemeinsam auf die Schüppe genommen haben. :) Pat hat ein paar Kühe auf einer Weide etwas weiter weg stehen und 3 weitere hier auf seinem Grundstück frei herumlaufen. So kann es auch durchaus mal vorkommen, dass man direkt neben einer Kuh steht, wenn man abends vor die Tür geht. Hinzu kommen noch 7 Hunde, 20 "Küken", die erst 3 Wochen alt sind und in 3 Wochen schon wieder von Pat geschlachtet werden, ein paar Enten, vieleviele Frösche, auch in unserem Badezimmer :D und ganzganzganzganz viele ätzende nervige sch*** Viecher wie Fliegen, Fliegen, Mücken und noch ein paar andere Fliegen. 

Mittlerweile haben wir uns sehr gut eingelebt, wir wurden super gut aufgenommen und sind mit unserem Job MEHR als zufrieden. 

Unsere Arbeiten bestehen aus:

• einen Graben graben (mal wieder :D)

• Fenster aus- und einbauen und streichen

• in ekeligen Aborigines Häusern Türen streichen

• Bäder sanieren und renovieren

In Zukunft werden wir:

• Zäune für Rinder bauen

• Rinder zusammen treiben (mit Helikopter & Co.)

• eine Einfahrt zementieren

und wer weiß was wir sonst noch für Aufgaben kriegen werden. :)

Wir arbeiten hier nämlich nicht auf Pats Grundstück, sondern erledigen mit ihm Aufträge auf anderen Grundstücken. Aber wir arbeiten immer mit ihm zusammen und fahren mit seinem roten 98er Baujahr Pickup (der noch nicht ein Mal gewaschen wurde!) von Job zu Job. 

Es ist schon hart in der prallen Sonne zu arbeiten, also es ist und wird bestimmt nicht einfacher als bei Diana sein, und bei momentanen 36°C schwitzen wir auch ordentlich bei der Arbeit.

Wenn wir Pat grade nicht helfen können, haben wir mal einen Nachmittag frei (so wie heute zB.) und schaffen es auch zeitlich fast nur dann, euch auf den neuesten Stand zu bringen. 

Etwa alle 1 1/2 Wochen fahren wir in die nächste große Stadt, Rockhampton, die etwa 120 km entfernt ist. Solch ein Einkauf 3-4 Mal monatlich kostet dann mal eben schlappe 450 $. 

Pat ist wirklich sehr spendabel, zusätzlich zu unserem Gehalt zahlt er uns alle Tankfüllungen, egal was wir machen wollen, und beim Einkaufen dürfen wir uns auch immer was aussuchen. Zwischendurch ist auch mal 'ne Coke oder ein Eis drin, also er ist wirklich sehr fürsorglich.

Kaitlyn kocht super, gesund und abwechslungsreich. Es gibt immer Gemüse zum Essen, das selbst gezüchtet wurde und ihre Kuchen sind echt ein Gaumenschmauß. (Manchmal dient der Rest des Kuchens auch zu einer kleinen Kuchenschlacht.... :D).

Also wie ihr seht haben wir hier mega viel Spaß und es wird uns bestimmt nicht langweilig, weil Pat nur (!!!) Mist im Kopf hat. 

Auch wenn es im Winter bis zu -7°C werden kann, haben wir schon auf der Fahrt gemerkt, wie sich die Temperatur von Mapleton bis Duaringa stetig erhöht hat. So können es im Sommer bis zu 45°C werden. Deswegen hoffen wir, dass wir uns bis dahin immer mehr an die hohen Temperaturen gewöhnen, damit die Arbeit bei der Hitze nicht zur reinen Qual wird. ;)

Das war's dann auch "schon" wieder von uns und wir hoffen, dass wir euch zufrieden stellen konnten. :P ;)

 

Bis dahin und goodbye! :)

♥ Lena & Kyra ♥

Das Übliche... Oder doch nicht?

Mittwoch, 17.10.2012

Hallo ihr Lieben!

Wir haben gar nicht so wirklich realisiert, dass seit dem letzten Blogeintrag schon wieder 1 1/2 Wochen vergangen sind, Die Zeit vergeht hier relativ schnell, da wir immer etwas zu tun haben (und wenn es nur chillen am Pool ist ;) ).

Die Rindenmulch-Arbeit haben wir letzte Woche Dienstag beendet. :) Wir dachten, dass wir nun schon mit relativ harter Arbeit konfrontiert worden seien, doch die richtig harte Arbeit kam erst noch.... :D

Kleinere Aufgaben für zwischendurch sind und waren Unkraut jäten, Pflanzen zurück schneiden, die ihre besten Tage schon hinter sich hatten, den Pool Filter weitere Male reinigen und alles, was Diana ganz spontan einfällt. ;)

Die hauptsächliche Aufgabe ist seit dem 09.10. aber die Gestaltung des trockenen (und bei viel Regen auch nassen) Flussbettes. Seit wir die andere Arbeit Dienstag beendet haben, mussten wir 2 ca. 20 cm tiefe Gräben von etwa 14,2m und 10,2m graben - und das teilweise in der prallen Hitze.

Jetzt wissen wir was harte Arbeit ist! ;D

Heute vor einer Woche hat Diana uns mal eine Auszeit gegönnt:

Wir sind zum Eumundi Market gefahren -  der größte Markt in Queensland - und haben dort soo viele schöne und lustige Sachen gesehen, die es in Deutschland gar nicht gibt. Von Kleidung über Deko bis zum Essen gibt es dort einfach alles. Typisch australisch haben wir eine deutsche Bratwurst bzw, Frankfurter gegessen und auch die deutschen Brezeln probiert :D.

Danach haben wir das Gestüt einer Bekannten von Diana besucht - es war zwar schön, aber leider nicht so spektakulär, wie wir es erwartet haben.

Abends waren wir dann in Maroochydore, einer der größeren Orte hier in der Umgebung, und sind den Strand entlanggelaufen. Diana arbeitet dort jeden Mittwoch in dem Thai Restaurant der Tochter ihrer Freundin und wir haben uns, bis sie Feierabend hatte, die Zeit mit Kartenspielen vertrieben und dann mit ihr Thai gegessen - sehr lecker! :) Wir haben auch eine völlig neue Art des Essen-Gehens kennen gelernt: In Thai Restraurants in ganz Australien bestellt sich jeder ein Gericht, das in die Mitte des Tisches gestellt wird, bekommt einen leeren Teller und JEDER bedient sich an JEDEM Gericht (Sharing), sodass man gleich 3 Gerichte probieren kann. Wir finden's echt praktisch. :)

Donnerstag haben wir dann mit unseren Gräben weiter gemacht und nachmittags ein Schild restauriert (also geschliffen, geklebt, gehobelt und bemalt), an dem Diana sehr hängt, weil es geregnet hat. 

Freitag hatten wir dann den ersten Graben fertig, haben uns anschließend wieder dem Schild zugewandt und später am Pool gelegen.

Samstag musste dann nur noch die Pipe eingesetzt und verklebt und der Graben wieder zugeschaufelt werden. Danach haben wir noch für ein paar Stündchen mit dem 2. Graben begonnen.

Als Diana gesehen hat, wie schnell wir gearbeitet haben, meinte sie, wir müssten mal eine Pause vom Graben kriegen und hat nach dem Hausputz und nachdem wir den Hund geduscht haben einen Ausflug mit uns gemacht.

Wir waren im Mapleton National Park, haben auf einem Berg eine tolle Aussicht genossen, haben Käse in einer Käsefabrik gekauft und einen der schönsten Plätze (Secrets on the Lake), die wir je gesehen haben, kennen gelernt. 

Abends haben wir Diana dann mal mit typisch deutschen Reibeplätzchen bekocht und sie war sooo begeistert, dass sie jeden kleinsten Krümmel gegessen hat und meinte, die könnten wir gerne jederzeit wieder machen. :)

Montag haben wir dann den zweiten Graben und die Pipe komplett fertig gestellt.

Dienstag haben wir Unkraut gejätet und angefangen das große, 50 cm tiefe Loch für das Flussbett zu graben. An der Seite des Flussbetts haben wir eine Art Mauer gebaut. Haben Drähte um Holzpflöcke gezogen und dann sowas wie Maschendrahtzaun von beiden Seiten daran befestigt, sodass eine laange "Tasche" entstanden ist, die wir mit Steinen befüllen. Ist sehr schwer zu erklären, sieht aber super aus!

Dann hat es Kyra leider etwas erwischt und ihr ging es nachmittags nicht so gut, weil sie Kopfschmerzen hatte. Wir haben sie ins Bett geschickt, da so ja niemandem geholfen war und sie sich auskurieren sollte. :) Diana ist abends sofort zur Apotheke gefahren, hat dem Apotheker die Symptome geschildert und einen Energetic Drink geholt. Der Apotheker hat unsere Vermutung, dass Kyra dehydriert ist, bestätigt. Sie hat dann ein bisschen geschlafen und heute Morgen ging es ihr schon viel besser. ;) 

Heute haben wir weiter die Steinmauer bearbeitet, sämtliche Steine unter den Pipes und im Flussbett platziert und werden morgen wohl fertig sein. Müssen noch eine zweite Fuhre Steine holen, die die Lücken füllen sollen und den Job wohl beenden werden.

 

So und jetzt kommen wir zum interessanteren Teil... :D

Montag Abend hat Lena 2 Bewerbungen geschrieben, aber nicht weiter davon gesprochen, weil es ja ein schlechtes Omen hätte sein können. :D Sie hat einfach gehofft, dass es klappt und wenn nicht, hätte es eben keinen interessiert. Gesucht wurden 2 weibliche Helfer auf einer Farm (wir wissen nur von Kühen :D), die Zäune und Gehege für Rinder bauen sollen und bei Renovierungen am Haus helfen sollen. Als Gegenleistung gibt es Kost, Logie und eine wöchentliche Gage für jeden.

Naja auf jeden Fall hatte Lena dann Dienstag Morgen eine Nachricht und 2 verpasste Anrufe auf ihrem Handy. Lange Rede - kurzer Sinn: Wir haben einen neuen Job!

Wir leben dort mit Pat, seiner Frau und ihrem 16 Wochen alten Sohn ( :) !!!! ) zusammen, haben unser eigenes Zimmer, müssen uns nicht ums Essen kümmern und verdienen Geld. :)

Samstag morgen fahren wir los, es sind ca. 650 km und werden dementsprechend erst abends da sein, da man in Australien maximal 110 km/h fahren darf. :P

Wir sind natürlich sehr traurig, dass wir Diana nach 2 tollen Wochen schon wieder verlassen, aber wir werden definitiv zurück kommen! Sie hat vollstes Verständnis dafür und meinte, wir sollten die Chance Geld zu verdienen auf jeden Fall nutzen. Diana hat uns auch für Weihnachten eingeladen und wenn es uns dort nicht gefällt, können wir jederzeit wieder "nach Hause" kommen! Süß, oder?! :)

Da wir so viele Nachrichten bekommen haben, dass wir mal wieder einen neuen Eintrag veröffentlichen sollen, haben wir es diesmal etwas ausführlicher gemacht. ;)

In den nächsten Tagen werden dann auch mal ein paar Bilder folgen, aber anders als in Deutschland hat man hier keine "unbegrenzte" Internetflat, die zur Not gedrosselt wird, sondern ein begrenztes Datenvolumen. Ist dieses aufgebraucht, muss neues gekauft werden und darum hat Diana uns gebeten, möglichst keine Bilder hoch- oder herunterzuladen und auch keine Fotos zu empfangen oder zu versenden. ;)

Wir werden die vorerst letzten Tage auf Bonvenon und mit Diana sehr genießen und voll auskosten! Morgen fahren wir zusammen zum Strand, backen vorher einen Kuchen, den wir dann mitnehmen, essen dort mittags Garnelen und werden ein bisschen flanieren. ;)

 

Bis bald und liebe Grüße nach Deutschland!

Kyra & Lena

Ereignisreiche Woche!

Samstag, 06.10.2012

Hey alle miteinander! :)

Seit dem letzten Blogeintrag ist viel passiert. :)

Am Donnerstag (04.10.) waren wir im Lone Pine Koala Sanctuary. Eine Art kleiner Zoo, in dem es hauptsächlich Koalas und Kängurus, sowie Krokodile, Raubvögel, Tasmanische Teufel, Platypusse und noch ein paar andere Tiere gibt. :) Dort haben wir dann auch das Foto mit dem Koala gemacht: soo süß und sehr kuschelig. :)

Wir hatten uns geeinigt, doch jetzt schon ein Auto zu kaufen und nicht erst zum Ende hin, wenn wir reisen wollten, also sind wir auf Autosuche gegangen. Mittwoch haben wir im Hostel eine Anzeige gefunden, auf die wir uns gemeldet haben. Nach einigen Sms haben wir uns den Wagen Donnerstag Abend angeschaut und direkt per Handschlag gekauft. Natürlich hatten wir die Sorge, dass Nick es sich bis Freitag Morgen doch noch anders überlegen könnte, aber es hat alles geklappt und seit Freitag Mittag sind wir nun offizielle Car Owner! :) Mit unserem neuen Auto ging es dann wenige Stunden später nach Mapleton zu Diana Wade auf ihr Grundstück 'Bonvenon'. Diana ist eine "WWOOFing-Mum", (Willing workers on organic farms), d.h. wir sind jetzt bei ihr und arbeiten ein paar Stunden am Tag gegen Kost und Logie. :) Das Ganze hat seeehr spontan geklappt: Freitag Mittag haben wir mit ihr telefoniert und abends waren wir schon dort. Ein Dank geht hier an Nik, der letztes Jahr bei Diana war und den Kontakt zwischen uns hergestellt hat. ;)

Unsere Unterkunft ist wirklich schön. Wir sind zusammen in einem komfortablen Zimmer, das Haus hat einen Pool, das Grundstück ist mega groß, liegt auf einem Berg und dementsprechend haben wir einen tollen Ausblick!

Heute waren unsere Aufgaben den Pool zu säubern, Rindenmulch mit Diana zu kaufen und dieses dann anschließend auf ihre Bananenpflanzen zu verteilen. Bei 31 Grad und langer Jeans weiß man am Ende des Tages, was man getan hat. ;D

Gleich fangen wir mit den Vorbereitungen für unser erstes australisches BBQ an und wir sind mit der Verpflegung, die wir so drei mal am Tag bekommen, seehr zufrieden. :)

Morgen geht's dann mit dem Hausputz und der Rindenmulch Arbeit weiter.

Grüße aus dem sonnigen Mapleton nach Deutschland! :)

 

Lena und Kyra

Die ersten Tage...!

Dienstag, 02.10.2012

Hallöchen! :)

Wir sind mittlerweile schon den 4.Tag hier in Brisbane. Die Flüge (wir mussten einmal in Seoul umsteigen) waren total angenehm, bis auf Lenas schnarchenden Sitznachbarn beim ersten Flug. :D Vom Flughafen wurden wir von einer Mitarbeiterin der Organisation abgeholt und sind mit einem Coachtrain zum Hostel gebracht worden. Wir sind sofort unter die Dusche gesprungen und mussten dann insgesamt von ca. 9-14 Uhr die Zeit totschlagen, bis wir endlich einchecken konnten, indem wir ein bisschen die Stadt erkundet haben,

Dann haben wir erst mal 2 Stündchen geschlafen, woraufhin sich unser Jetlag so richtig bemerkbar gemacht hat, und haben danach eingekauft, da wir uns ja bis auf's Frühstück (Egg and Bacon Toast - sehr lecker!) selbst versorgen müssen.

Wir sind auf dem Weg zum Einkaufen wie die Blöden mit dem Handy in der Hand durch die Gegend gelaufen, um einen freien Hotspot zu finden, den wir dann auch ca. 1 Minute vom Hostel entfernt gefunden haben. :) Dort sitzen wir jetzt jeden Abend und halten uns zum Skypen bereit. ;) 

Sonntag haben wir dann mal nach den ersten Jobangeboten geschaut und einen Tag später die ersten Bewerbungen geschrieben - aber bis jetzt haben wir noch keine Antwort erhalten.

Unser Abendessen bestand die ersten 2 Tage aus Spaghetti mit Tomatensauce und seitdem aus Leberwursttoasts. :D

Dafür gönnen wir uns heute mit unseren Bettnachbarinnen (Anna Lena und Hannah) und einem Au-Pair mal wieder etwas Aufwändigeres: Hühnchen mit Champignons und Bratkartoffeln! :P

Gestern (Montag) haben wir mit den Mädels einen Spaziergang zum South Bank Parklands gemacht und sind am Brisbane River entlanggelaufen -  eine seehr schöne Gegend und sehr sauber. :)

Heute war der Workshop der Organisation (Montag war ein public holiday, der Geburtstag der Queen wurde schon wieder gefeiert :D, deswegen mussten wir noch einen weiteren Tag auf den Workshop warten), der überraschend kurz ausgefallen ist. Nach der Einführung haben wir unser australisches Bankkonto eröffnet und jetzt hoffen wir im zweiten Teil noch etwas mehr über die Jobsituation in OZ zu erfahren. ;)

Joar, das dürften so die ersten Eindrücke sein, die wir gesammelt haben und jetzt müssen wir uns wieder der Präsentation zuwenden.

 

Ihr hört von uns! ;)

Kyra & Lena ♥